Die Pharma-Lobby setzt sich gegen jahrtausende
alte Erkenntnisse durch und Private Krankenversicherungen behalten einen kleinen
Wettbewerbsvorsprung für neue Kunden!
Das hört sich ja zunächst noch wie eine
gute Nachricht an, wenn groß zur Hauptsendezeit auf allen Sendern verkündet
wird:
Akupunktur wird als Behandlungsmaßnahme bei Schmerztherapien
von den gesetzlichen Kassen anerkannt und in den Leistungskatalog aufgenommen.
Aber! Nur bei der therapeutischen Behandlung und zur Begleitung bei chronischen
Rücken oder Kniebeschwerden??
Dagegen muss die
Naturheilkunde beim Heilpraktiker
zunächst aus eigener Tasche bezahlt werden, wenn es um Migräne und um die
Schmerzen geht, die mit Verspannungen einhergehen, sofern man nicht privat
krankenversichert ist oder eine entsprechende
Zusatzversicherung abgeschlossen hat.
Aber sind nicht gerade hier häufig die Vorläufer dieser chronischer Krankheiten
(u. a. Schmerztablettensucht) zu einem Zeitpunkt zu finden, wo es sich lohnt,
mit allen Alternativen nach den Ursachen zu forschen und die nötigen
Veränderungen einzuleiten? In einem gesunden Gesundheitssystem wird gerade der
Heilpraktiker zur wichtigsten Person neben dem Hausarzt, wenn bereits bei der
Diagnostik eine ganzheitlichere Betrachtung des Patienten mit seinen Beschwerden
und Gewohnheiten angewendet wird oder Therapien zielgerichtet durch
naturheilkundliche und persönliche Kompetenz unterstützt werden.
Beim Verteilungskampf im Gesundheits-Monopoly muss dann wieder mal das "kein
Geld" Argument bei den Kassen herhalten, um solche kurzsichtigen Entscheidungen
zu rechtfertigen. Folgen dieser Einschränkung sind auch:
Die Migräne-Milliarden werden weiterhin in die Kassen der
Apotheken und Pharmariesen gespült.
Die Privaten Krankenversicherer müssen sich nicht zusätzlich um Kosten
chronisch Kranker kümmern.