Eines der Argumente für eine private Krankenzusatzversicherung ist sicherlich die größere Auswahl an Verfahren und Technologien zur Vorsorge, denn die privaten benötigen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den gesetzlichen Kassen. Und der liegt in der Aufnahme von alternativen Heilmethoden und dem Einsatz neuester Technologien in der Früherkennung und Vorsorge in den Leistungskatalog. Da die Kosten für MRT und Kernspin im Vergleich zu den herkömmlichen Methoden (Röntgen, Ultraschall, Koloskopie) hoch sind und auch bei negativem Befund anfallen, kann man sich schnell ausrechnen, wie die Kosten bei einer breiten Anwendung explodieren würden. Die "wenigen" aber sicheren mehr positiven Befunde, die durch die genauere Betrachtung im Gegensatz zum Röntgen in einem Frühstadium zusätzlich auftauchen, müssten den Gegenwert der Gesamtkosten rechtfertigen. Viele wüssten zwar dann genauer, ob und wie gesund sie sind, aber dieses Ergebnis wäre bei den herkömmlichen Methoden ebenso herausgekommen. Also viel Geld für wenig Mehrwert. Das bedeutet, das sich die gesetzlichen Kostenträger auf absehbare Zeit mit Versprechen zurückhalten werden. Hier empfiehlt sich die vorbereitete persönliche Ansprache bei Ihrer Kasse, um den individuellen Bedarf zu ermitteln und Zusagen zu erhalten oder sich über eine Krankenzusatzversicherung abzusichern, z.B. über eine Krankenhauszusatzversicherung für den Chefarzt, eine Zahnzusatzversicherung für Zahnersatz oder eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker-Leistungen.