Achtzehn Stunden wach und sechs Stunden schlafen. So könnte nach heutigen Erfahrungen der Rhythmus eines Nachtlinsen-Trägers aussehen. Die neuen Nachtlinsen ersetzen Brille und Kontaktlinsen (zum Teil) indem sie, über Nacht im Schlaf getragen, die Hornhaut so "verformen", dass die Fehlsichtigkeit bis zu den oben genannten 18Std. ausgeglichen werden kann. Nach und Nach nimmt dann die Hornhaut wieder Ihre Ausgangsform an. Klar, das die Nachtlinsen individuell beim Augenarzt angefertigt werden müssen, ein spezieller Hornhaut-Tomograph ist hierfür nötig. Die "Kräfte" der gasdurchlässigen Kunststoff-Linsen sind heute noch begrenzt und wirken auf der Hornhaut nur in eine Richtung, weshalb Nachtlinsen nur bei Kurzsichtigkeit bis ca. 4 Dioptrien eingesetzt werden können.
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