Die wirtschaftliche Rezession der letzten Jahre hinterlässt weiterhin ihre Spuren und so ist es keine Besonderheit, wenn das vorzeitige Versilbern der Kapitallebensversicherung als eine der letzten Maßnahmen zur Konsolidierung der persönlichen Finanzen häufiger in Erwägung gezogen wird.
Die Auszahlung des niedrigen Rückkaufwertes nach einer Kündigung ist sicher eine der Lieblingsbeschäftigungen der Versicherer, weil hier vorzeitig alle möglichen Kosten, die während der Laufzeit angefallen wären eingerechnet und eingehalten werden können und die Auszahlung verringern. Das ist für die, die ihre Lebensversicherungen zu Geld machen wollen der bequemste aber wohl auch teuerste Weg.
Die Beitragsfreistellung der Lebensversicherung, also das Aussetzen der Beitragszahlungen, ist als Möglichkeit da in Erwägung zu ziehen, wo die Einsparung der laufenden Beiträge schon genug Erleichterung verschafft. Die bösen Kündigungskosten fallen nicht auf einmal an und das vorhandene Geld kann in den Händen der Versicherung weiter wachsen und neben den laufenden Kosten der Versicherung (für den Gesamtvertrag) auch noch für eine Rendite sorgen. Diese Berechnungen sollten auf jeden fall von der Versicherung eingeholt werden.
Ist man auf das gesparte Lebensversicherungs-Vermögen kurzfristig angewiesen, bleibt neben dem Rückkauf noch die Beleihung durch einen Kredit von der Hausbank. Die Zinsen sind zur Zeit niedrig und die Wachstums- und Gewinnaussichten für die kommenden Jahre scheinen gut. Mit den Berechnungen der Versicherung lohnt sich so sicherlich ein Gespräch hierzu mit dem Kundenberater der Hausbank. Wenn einem das zuviel ist, dann nimmt einem vielleicht ein Finanzdienstleister wie "Cashlife" diese Arbeit ab, kauft den Vertrag (..wenn er mindestens € 5000,- Wert ist, nicht länger als 15 Jahre Restlaufzeit hat, keine fondgebundene Lebensversicherung usw..), beleiht ihn zu günstigsten Konditionen und behält natürlich einen Teil ein.