Monday, January 16, 2006
Wer bei der neuen Infrarotkabine nicht sparen muss, nimmt persönliche Beratung in Anspruch und achtet auf das eingesetzte Holz, die Verarbeitung und die verwendeten Infrarotstrahler.
Hat die neue Tiefenwärmekabine einen eigenen Holzboden, sind die Keramik-Infrarotstrahler mit Schutz vor direkter Berührung versehen und wie (unsichtbar) sind die Einfach- oder Doppelwände verschraubt? So könnte die Inspizierung einer Infrarotkabine beginnen.
Die meist verwendete und günstigste Holzart ist Fichtenholz. Infrarotkabinen aus teuren Hartholzarten wie Zedernholz sind dagegen widerstandsfähiger und besser zu pflegen. Schwankungen bei Luftfeuchtigkeit und Temperatur lassen das Hartholz "kalt" während weiches Holz eher Feuchtigkeit mit der Umgebung austauscht, sich verziehen oder auch Schimmelpilze beheimaten kann.
Bei einwandigen Infrarotkabinen schließt die Tür dann irgendwann nicht mehr richtig, oder Spalten werden sichtbar. Wer also nicht nur die sanfte Tiefenwärme durch den Infrarotstrahler sondern die Infrarotkabine zusätzlich richtig aufheizen will, wird sich daher für eine doppelwandige Infrarotkabine entscheiden, denn hier spielt die Isolierung und die Energiebilanz eine wichtige Rolle.
Dann sollten die eingesetzten Infrarotstrahler zur Kabinengröße passen. Infrarot-Flächenstrahler, Heizfolien und Metallplatten sind erste Wahl, wenn es darum geht, eine größere Kabine mit Liegeflächen gleichmäßig aufzuwärmen. In kleineren Infrarotkabinen wird die Infrarotwärme von Quarzkeramikstrahlern oder Magnesiumoxydstrahlern in einem begrenztem Winkel abgestrahlt, die eingesetzten Reflektoren beeinflussen dabei die Richtung der Wärmewirkung, in deren Reichweite es angenehm warm bleibt.

1/16/2006 5:29:20 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]Trackback