Wem nützt es, wenn nur ca 98% aller Personen einen lesbaren Fingerabdruck haben, und damit natürlich auch ca. 2% der Straftäter kein vernünftiges Ergebnis bei Überprüfungen liefern. Das schafft Raum für einen Super-Verbrecher, der niemals gefasst werden kann. Und künstliche Hände können lebenswerter sein als ein Hochsicherheitstrackt. Aber Schwund gibt es halt immer.
Der Umgang mit Fingerabdrücken in öffentlicher Hand ist halt geübt, gut bekannt und wird erfolgreich umgesetzt. Da ergeben sich mögliche Synergieeffekte für die Zukunft, auch wenn die Datenschützer immer wieder versuchen mögliche Datenflüsse einzugrenzen.
Nur ist das auch wirklich das richtige Mittel gegen die beschworenen Gefahren oder wofür braucht man das wirklich? Die entscheidende Frage hier scheint zu sein, an welcher Stelle setzt die Gefahrenabwehr ein. Wie weit kann Vorbeugung gehen bevor sie selbst zur Gefahr wird für den, der sie nutzt? Für die anderen ist es was? Sicherheit ist teuer und dient zunächst dem, der was zu verlieren hat. Also wir alle sind ja Deutschland!
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