Das Gute dabei:
Es wird kein Geld verschwinden, es wird doch nur (un)gerecht umverteilt und die
Inflation ist ein legitimes Mittel dazu.
Die Fetten Jahre (auf Kosten von??) sind im Amiland und hier bei uns erstmal
vorbei und die Geschundenen und Ausgebeuteten wollen etwas von den unvorstellbar
fetten Profiten an dem, was man Ihnen genommen hat.
Wie kann man z.B. Millionen und Milliarden Dollars und Euronen allein mit
kommerzieller Musik über Afrika machen, in Privatjets von Irland an die Cote d`
Azur zum Ficken fliegen, und nichts kommt da unten wirklich an??
Und diejenigen, die heute am meisten Jammern, haben gerade noch eines der
letzten U2-Tickets für 390€ über ihren neuen Blackberry ergattert.
Sicher kann es auf unserem Weg zurück in eine neue Zukunft lokale Unruhen geben.
Dabei muss man sich nicht wundern, wenn auch Akademiker und Unternehmer an der
Seite der zukünftigen Hartz IV-Sklaven auf die Straßen gehen, bis wir diese dann
im Entwicklungshilfe Programm Leben gegen Lehen in die vierte Welt auslagern.
Selbst die Behinderten in den Werkstätten werden sich den Straßenzügen
anschließen, wenn sie erkennen, das ihnen das ohnehin läppische Urlaubs- und das
Weihnachtsgeld unangekündigt gestrichen wurde, während ihre Bewacher ungekürzt
das Zehnfache tariflich geschützt nach Hause schaffen können. Einige müssen da
halt früher Musik und Licht zur Nachtruhe abdrehen.
Doch wo ist diese neue Zukunft?
In den BRIC-Staaten spielt heute die Musik und Afrika wartet darauf endlich
entwickelt und erneut ausgebeutet zu werden. Diesmal sind es Rohstoffe statt der
liebsten Lebenden, die ausgeliehen werden sollen, um erneut Wachstum durch die
Dichter und Denker der Ersten Welt zu ermöglichen.
Und wer dabei Geld verdienen will, statt es mit seinem indisch-mexikanischem
Lieblingskoch zu teilen, muss über den gewohnten Tellerrand hinaus schauen, um
die Profiteure dieser Entwicklung zu finden.
Mit Obama hofft nun die USA auf Vergebung der Afrikaner für Daktari und Dallas
und wünscht sich auch noch seinen Teil an Disneys schwarz-gelbem Kontinent.
US-Staatspapiere gelten bei Anlegern noch immer als die sichersten der Welt. Und
warum? In welchem Land (außer dem eigenen Europa würden wir wohl gerne leben,
wenn es mal brenzlig werden sollte in der Welt?
Also was tun, um seine Werte zu erhalten? Mit Gold im Rucksack kann man sich dann ein
paar Meter (er)tragen lassen. Wer kauft denn jetzt noch Gold zu diesen Preisen?
Die Notenbanken überschwemmen sofort den Markt, wenn gierige Spekulanten
versuchen, den spiessigen Sparern wieder einmal das Geld aus der Tasche zu
ziehen.
Aus Silber lässt sich dagegen in der Not die zuverlässige rettende Kugel für den
Colt formen.
Aber Alles wird gut!
Die G20 beschließen im September die größte Völkerwanderung in der Geschichte
der Menschheit, jeder hat seinen Rucksack dabei und China wird zum weltgrößten
Vermieter in der Welt, gründet neue goldbetürmte Chinatowns in Afrika und den
USA (.. überlässt freundlicherweise Europa den Russen) und kauft die leer
stehenden US-Immobilien für die neu angesiedelten BRICies in den USA.
Damit ist die Welt gerettet und der Weg frei für die Mission to Mars.