Monday, May 29, 2006

Es ist trendy und schick eine Schlange im Wohnzimmer-Terrarium  zu halten oder sogar den Keller in ein Vivarium für die Zucht von Schlangen und Reptilien umzuwandeln. Nie war es leichter, über das Internet an die exotischsten Schlangen, ob Gift- oder Würgeschlange, zu gelangen und so seiner neuen Leidenschaft nachzugehen. Nicht selten reicht aber das eigene Wissen nicht aus, mit den gefährlichen Exemplaren richtig umzugehen.
Das Schlangen kleinste Temperaturunterschiede in Ihrer Umgebung wahrnehmen und dazu nutzen lebendiges Futter von totem zu unterscheiden führt schon mal dazu, dass bei der Fütterung die gebende Hand lieber als die tote Maus oder die Ratte in derselben angepeilt wird. Gerade wenn aufgetautes Frostfutter noch unter der Umgebungstemperatur liegt und besonders große Temperaturunterschiede vorhanden sind.

Wenn sie dann zugebissen haben und nicht wieder loslassen gibt es ein paar Tips:
Warmes Wasser über den Kopf gegossen soll eine entspannende Wirkung auf Schlangen haben. Doch wer trägt schon ständig einen wohltemperierten Eimer mit sich herum. Alkohol soll die gleiche Wirkung haben, was den meisten sicherlich entgegen kommt, wenn neben dem Terrarium nun die halbleere Flasche Jim Beam oder der gute Smirnoff Wodka ihren legitimen Platz im Haus haben.
Hat man nichts dergleichen, dann bleibt nur: Schwanz abknicken. Am Schwanz ist der Muskelstrang am schwächsten. Ein Abknicken, wenn man ihn denn erwischt, kann die Spannung im gesamten Muskel lösen. (Sicher kennt das der ein oder andere aus eigener Erfahrung).

Kalte Füße, kalte Hände, warmes Wasser, mit Alkohol abfüllen, Schwanz abknicken ...? Es scheint so, dass Frauen die besseren Herrchen beim sicheren Umgang mit Riesenschlangen sind.

5/29/2006 2:25:13 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]Trackback