Wednesday, February 07, 2007

Augenkliniken, die sowohl die "konventionelle" Mikrokeratom Lasik als auch die "modernen" Femtosekunden-Lasik im Angebot haben und beide Methoden anbieten, machen die Lasik Operation um bis zu 500 Euro pro Auge "billiger", wenn der Lasik-Flap noch mit dem "konventionellen" Mikromesser (Mikrokeratom) mechanisch statt mit dem schnellsten Femtosekunden-Laser z.B. von der Firma Intralase geschnitten wird.  Weitere 250 Euro wird "gespart", wenn auf die neueste Wavefront-Technologie zur Diagnostik und Steuerung des Excimer-Lasers, der dann die Hornhautkorrektur quasi vollautomatisch interaktiv durchführt, verzichtet wird. Doch nur wer eine ausreichend dicke Hornhaut hat und weniger anfällig für Komplikationen scheint sollte über das "Sparen am falschen Ende" nachdenken. Die Lasik zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit gilt als wissenschaftlich anerkannt und sicher. Entscheidend ist die Nachversorgung und die Kompetenz, den auftretenden Komplikationen richtig zu begegnen und Fehler (erneut) zu korrigieren.  Und die treten z.B. aus Sicht der Augenklinik Köln (am Neumarkt) bei ca. 2-3 % der Lasik-Patienten auf. Damit sind natürlich hauptsächlich die erfasst, deren Situation sich objektiv medizinisch verschlechtert hat. Aber je nach vorheriger Ausgangssituation sind die, die ein vorher größeres Übel mit einem kleineren Übel getauscht haben, nicht erfasst. Wir groß der Anteil derer ist, die es noch einmal machen würden?

Die individuelle Beratung und Voruntersuchung durch einen erfahrenen Augen-Chirurgen, der nach Möglichkeit alle Techniken kennt und praktiziert, ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Lasik-Korrektur. In der refraktiven Chirurgie ist heute fast alles möglich, fast jeder Sehfehler kann korrigiert werden. Sehfehler jenseits der 10 Dioptrien, da wo die Lasik-Methode nicht mehr ausreichend Hornhaut abtragen kann, können dann beispielsweise mit Implantaten korrigiert werden. Die meisten Augenkliniken laden vorab zu Infoabenden ein und erläutern die komplette Palette an Möglichkeiten von Lasik, Lasek und Co.

Da die Krankenkassen den Augen-Laser ohne medizinische Notwendigkeit nicht bezahlen, muss eine Augenklinik Marketing und Werbung betreiben, um sowohl die Alten als auch die neuen und teuren technischen Geräte auszulasten. Also Vorsicht bei allzu verlockenden Angeboten. Durch das integrierte Zusammenspiel von Aberrometer-Diagnostik, Femtosekunden-Laser und wellenfrontgesteuerter Excimerlaser werden Fehler vermieden und die Dauer der Operation verkürzt.

Entscheidend ist dazu die Nachversorgung und die Kompetenz der Augenklinik und seiner Ärzte, den auftretenden Komplikationen richtig zu begegnen und Fehler (erneut) zu korrigieren. Und die treten aus Sicht der Augenklinik bei ca. 2-3 % der Lasik-Patienten auf. (Das ist nicht wenig!?) Damit sind natürlich hauptsächlich die erfasst, deren Situation sich objektiv medizinisch verschlechtert hat. Aber je nach vorheriger Ausgangssituation sind die, die ein vorher größeres Übel mit einem kleineren Übel getauscht haben, nicht erfasst. Wir groß der Anteil derer ist, die es noch einmal machen würden? Wer also seine Lasik-OP im Ausland durchführen will, sollte sich vorher zuhause um eine mögliche Nachversorgung kümmern, die natürlich gerne von den hiesigen Augenkliniken übernommen wird. (Aber bestimmt nicht umsonst!)
 

2/7/2007 10:35:13 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0]Trackback
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