 Wednesday, August 05, 2009
Das Gute dabei:
Es wird kein Geld verschwinden, es wird doch nur (un)gerecht umverteilt und die
Inflation ist ein legitimes Mittel dazu.
Die Fetten Jahre (auf Kosten von??) sind im Amiland und hier bei uns erstmal
vorbei und die Geschundenen und Ausgebeuteten wollen etwas von den unvorstellbar
fetten Profiten an dem, was man Ihnen genommen hat.
Wie kann man z.B. Millionen und Milliarden Dollars und Euronen allein mit
kommerzieller Musik über Afrika machen, in Privatjets von Irland an die Cote d`
Azur zum Ficken fliegen, und nichts kommt da unten wirklich an??
Und diejenigen, die heute am meisten Jammern, haben gerade noch eines der
letzten U2-Tickets für 390€ über ihren neuen Blackberry ergattert.
Sicher kann es auf unserem Weg zurück in eine neue Zukunft lokale Unruhen geben.
Dabei muss man sich nicht wundern, wenn auch Akademiker und Unternehmer an der
Seite der zukünftigen Hartz IV-Sklaven auf die Straßen gehen, bis wir diese dann
im Entwicklungshilfe Programm Leben gegen Lehen in die vierte Welt auslagern.
Selbst die Behinderten in den Werkstätten werden sich den Straßenzügen
anschließen, wenn sie erkennen, das ihnen das ohnehin läppische Urlaubs- und das
Weihnachtsgeld unangekündigt gestrichen wurde, während ihre Bewacher ungekürzt
das Zehnfache tariflich geschützt nach Hause schaffen können. Einige müssen da
halt früher Musik und Licht zur Nachtruhe abdrehen.
Doch wo ist diese neue Zukunft?
In den BRIC-Staaten spielt heute die Musik und Afrika wartet darauf endlich
entwickelt und erneut ausgebeutet zu werden. Diesmal sind es Rohstoffe statt der
liebsten Lebenden, die ausgeliehen werden sollen, um erneut Wachstum durch die
Dichter und Denker der Ersten Welt zu ermöglichen.
Und wer dabei Geld verdienen will, statt es mit seinem indisch-mexikanischem
Lieblingskoch zu teilen, muss über den gewohnten Tellerrand hinaus schauen, um
die Profiteure dieser Entwicklung zu finden.
Mit Obama hofft nun die USA auf Vergebung der Afrikaner für Daktari und Dallas
und wünscht sich auch noch seinen Teil an Disneys schwarz-gelbem Kontinent.
US-Staatspapiere gelten bei Anlegern noch immer als die sichersten der Welt. Und
warum? In welchem Land (außer dem eigenen Europa würden wir wohl gerne leben,
wenn es mal brenzlig werden sollte in der Welt?
Also was tun, um seine Werte zu erhalten? Mit Gold im Rucksack kann man sich dann ein
paar Meter (er)tragen lassen. Wer kauft denn jetzt noch Gold zu diesen Preisen?
Die Notenbanken überschwemmen sofort den Markt, wenn gierige Spekulanten
versuchen, den spiessigen Sparern wieder einmal das Geld aus der Tasche zu
ziehen.
Aus Silber lässt sich dagegen in der Not die zuverlässige rettende Kugel für den
Colt formen.
Aber Alles wird gut!
Die G20 beschließen im September die größte Völkerwanderung in der Geschichte
der Menschheit, jeder hat seinen Rucksack dabei und China wird zum weltgrößten
Vermieter in der Welt, gründet neue goldbetürmte Chinatowns in Afrika und den
USA (.. überlässt freundlicherweise Europa den Russen) und kauft die leer
stehenden US-Immobilien für die neu angesiedelten BRICies in den USA.
Damit ist die Welt gerettet und der Weg frei für die Mission to Mars.
 Friday, May 23, 2008
Wer von der Einführung der Gesundheitskarte profitiert
In Deutschland soll ab dem zweiten Quartal 2008 schrittweise
die neue
elektronische Gesundheitskarte eingeführt werden, die dann nach und
nach die bisherigen Krankenversichertenkarten ersetzten wird. Das Ziel soll in
erster Linie eine bessere Versorgungsqualität für die
Versicherten sein, denn die Karte trägt maßgeblich zur besseren Kommunikation
aller Beteiligten (Ärzte, Krankenkassen, Versicherte) bei. Alle diese Gruppen
sind jedoch unterschiedlich von der Einführung der Karte betroffen.
Für die Ärzte bedeutet die Karte in erster Linie Mehraufwand.
Die Patienten-Dokumentation erfolgt nicht mehr nur in den eigenen
Patientenakten, auf die nur sie allein zugreifen können, hingegen wollen
Diagnosen, notwendige Medikamente oder verordnete Heilbehandlungen direkt in die
digitale Gesundheitsakte eingegeben und auf die Karte gespeichert werden. Hierzu
ist natürlich zuerst die technische Ausstattung (Kartenleser,
Telematik-Infrastruktur) notwendig, deren Kosten die Ärzte zunächst tragen
müssen.
Gleichzeitig kann ein elektronisches Rezept über die
Krankenversichertenkarte ausgestellt werden, Papierbelege würden dann entfallen.
Aufgrund der unverschlüsselten Weitergabemöglichkeit der Daten sowie der
Möglichkeit, diese jederzeit zu verändern, haben die Ärzte der
Bundesärztekammer
auf ihrem Ärztetag in Ulm diese Karte abgelehnt und
fordern ein neues Konzept, welches sich besser integrieren lässt und bei dem
die Patientendaten zu 100% geschützt sind.
Kein Wunder, dass es auf Seiten der Ärzte Widerstand gibt.
Laut der berühmten geheim-verbreiteten Booz-Allen-Hamilton-Studie
(Gesundheitstelematik.pdf) sollen die
Ärzte in den nächsten Jahren mit 1,4 Milliarden Euronen am Meisten auf die
Gesundheitskarte draufzahlen. Dafür kann man schon mal auf die Straße gehen.
(Anm. Apotheken sollen durch die neue elektronische Gesundheitskarte auch mit
etwa 700 Millionen Euro belastet werden) Da kommt noch einiges auf alle
Patienten zu.
Das aber die quasi nicht vorhandene
Datensicherheit als Argument ausgerechnet auf Seiten der Ärzte herhalten
muss?
Aus der
Antwort einer Anfrage an die Bundesregierung zum Stand der elektronischen
Gesundheitskarte in Bezug auf technische und rechtliche Probleme vom März diesen
Jahres wird dem Datenschutz zwar höchste Priorität mit dem Verweis auf den
BSI zugeordnet, doch sieht die
Realität laut
Chaos
Computer Club anders aus. Das Motto: Erstmal muss es irgendwie laufen, dann
schauen wir mal! Datenschutz macht das ganze langsam, kompliziert und nur noch
teurer.
Und wie sollen der
Missbrauch und die Verschwendungen im System aufgedeckt werden, wenn es
keine Möglichkeiten zur systematischen Auswertung der Daten gibt?
Da sind wir dann bei den Krankenkassen, die als Hauptgewinner
dieser Umverteilung hervorgehen sollten. Da sollen die Kosten für
bearbeitungsaufwändige, papierhafte Rezepte eingespart werden, für die pro
Rezept derzeit zwischen 0,40-0,50 Euro kalkuliert werden. Weiterhin würde die
Neuausstellung von Karten, die beispielsweise nach einer Heirat notwendig ist,
unterbleiben können, denn die Daten der Gesundheitskarte könnten ja geändert
werden. Auch könnten verabreichte Medikamente durch die Gesundheitskarte
schneller abgeglichen werden, wodurch sich die Kassen Einsparungen durch
doppelte Medikamentengabe versprechen. Teure Routine-Bilder aus
Computerthomographen und Röntgengeräten könnten reduziert werden.
Zuletzt möchte natürlich auch der Hersteller und Betreiber der Infrastruktur der
Gesundheitskarte, die
Gematik
(Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) an der
Einführung verdienen. Die Gesellschafter sind hierbei zum einen die
Leistungserbringer, also die Ärzte, die Apotheker sowie die Krankenhäuser und
zum anderen die Kostenträger, die gesetzlichen und privaten
Krankenverischerungen. Experten beziffern die Kosten für die Umstellung heute
auf ca. 2 Milliarden Euro.
Analysen beziffern die Kosten weitaus höher.
Für einige Patienten hingegen kann sich die neue
Gesundheitskarte wirklich lohnen, denn so haben sie ihre relevanten Daten
jederzeit griffbereit. Die Gabe falscher Medikamente, beispielsweise nach einem
Verkehrsunfall, bei dem keine Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgen kann, würde
so ausgeschlossen. Auch könnten Patienten Fachärzte leichter aufsuchen oder
wechseln, ohne dass die Unterlagen erst umständlich verschickt werden müssten.
Der Facharzt muss jetzt den ganzen Kram lesen und spart künftig Zeit und Geld
für unnötige Mehrfachuntersuchungen. Das könnte den Wettbewerb unter den Ärzten
verschärfen und dem ein oder anderen Patienten wirklich nützen, wenn die Chemie
zwischen Arzt und Patient nicht mehr stimmt und das Vertrauen nicht mehr
ausreichend vorhanden ist.
Und Vertrauen ist die stärkste heilbringende Droge des Volkes
Inzwischen verbreitet sich mehr und mehr die Erkenntnis, dass
das Aktivieren der Selbstheilungskräfte, wie sie beispielsweise durch die
Placebo-Effekte nachgewiesen werden, ein größeres Heilungs-Potential haben, als
dem ein oder anderen Pharmareferenten oder Facharzt lieb ist. Und selbst-aktiv
wird man als Patient eher, wenn das Vertrauen in die Maßnahme und den
behandelnden Arzt, dem man ja schließlich sein LEBEN anvertraut, gegeben ist.
Wer nicht vertraut, der wehrt sich und blockiert. Sich Zeit nehmen und kümmern
ist hier der Mangel, der behoben werden kann, wie einem
Artikel auf
http://www.forum-gesundheitspolitik.de/ zu entnehmen ist, der sich auf eine
vom British Medical Journal
veröffentlichte
Placebo-Studie bezieht, wonach die heilenden Hände des Therapeuten
(Kommunikation, soziale Unterstützung) für die kleinen Wunder verantwortlich
sind. Aber nur so kuscheln, quatschen oder so was ist ja quasi nicht mehr im
Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenassen und soll entweder aus eigener
Tasche, über die Sozialberatung oder über
private Zusatzkrankenversicherungen aus eigener Tasche finanziert werden.
Die im Rahmen der Gesundheitsreform 2004 beschlossene
Gesundheitskarte sollte allerdings bereits 2006 eingeführt werden und wird
aktuell ab dem zweiten Quartal 2008 nach umfangreichen Pilotphasen und
Telematikreparaturen erwartet. Ob und wann die Einführung nun tatsächlich
erfolgen wird, bleibt wohl weiter ungewiss.
 Monday, June 25, 2007
Die immer wiederkehrende Diskussion um den Preis und den inneren und äusseren Wert der neuen Sonnenbrille wurde nach einem Test durch BBC-TV endlich eingeebnet, zumindest was den UV-Schutz betrifft. "Die Sonnenbrille vom Trödelmarkt oder der Kirmes ist doch viel zu billig und kann doch gar nicht Schützen" heist es immer wieder. Doch ob teuer oder billig, beim Schutz und dem Filter vor den gefährlichen UV-Strahlen unterscheidet sich eine Designer-Sonnenbrille nicht von dem chinesichen Plastik-Tankstellenmodell. Somit fällt das "besserer UV-Schutz"-Argument für den Preis weg und es bleibt nur die Qualität des Materials, die Verarbeitung, das Design und die sonstigen wertvollen Eigenschaften, die den Tragekomfort erhöhen. Dazu gehört dann auch schon mal der übergroße Name des Designers, damit auch jeder direkt weis, wieviel einem an einem guten Stück Lebensqualität gelegen ist.
 Saturday, December 02, 2006
Weit über 100.000 Patienten pro Jahr wollen sich von Ihrer lästigen Brille oder den Kontaktlinsen verabschieden und vertrauen auf die inzwischen bewährte und als sicher geltende LASIK-Methode, einem Laser gestützten chirurgischen Eingriff zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder einer Hornhautverkrümmung. (s.Wikipedia/Lasik)
Es gibt inzwischen zu viele Augenärzte und Augenkliniken mit einem Augenlaser, die die lukrative und bewährte LASIK-Methode zur dauerhaften Beseitigung der Fehlsichtigkeit anbieten und sich nur noch über den Preis und die Kosten für den Patienten definieren. Der Preiskampf wird dabei zusätzlich durch günstigste Angebote aus dem Ausland verschärft, der beliebte Gesundheits-Tourismus, wie er bei Zahnersatz, Prothesen etc. längst Alltag ist... droht weitere Euros vom heimischen Markt abzuziehen. In so einem Marktumfeld sind für den Kunden und Patienten kaum mehr Unterschiede festzustellen. Qualität und Fortschritt bleiben in einem Massenmarkt schwer zu durchschauen, und die großen Unterschiede beim Lasik-Preis, die von einigen hundert bis zu 3tsd Euro je Auge reichen, verunsichern. Ein Reihe von Kliniken preschten jüngst vor und haben unterstützt von einem wissenschaftlichem Beirat dem TÜV-Süd einen Kriterienkatalog auferlegt, der, wenn er von einer LASIK-Augenklinik erfüllt wird, mit einer Zertifizierung und dem LASIK-TÜV Siegel für jeweils ein Jahr belohnt wird.
Neben der Erfahrung und Qualifikation der Mitarbeiter und Operateure in der Augenlaser-Chirurgie wird auf Organisation, die Hygiene sowie auf die eingesetzte Technik zur Diagnose und Laserchirugie geachtet. Die neueste Diagnostik mittels Aberrometer (Wavefront-Lasik, Wellenfront-Lasik) liefert das genaueste Abbild und die meisten Daten über das Auge. Damit können individuelle Eigenheiten bei der Lasik vom Chirurgen berücksichtigt werden. Ein Femtosekundenlaser löst den mechanischen Schnitt des "LASIK-Flaps" mit dem Mikrokeratom ab, schneidet genauer und vermeidet Komplikationen durch den Messerschnitt, die bei Patienten mit einer dünneren Hornhaut oder trockenen Augen auftreten können. Genaues zur neuesten Femto Lasik, den Methoden und Vorteilen kann man z.B. auf den Seiten der bisher geprüften und zertifizierten Kliniken ( z.Zt. in München, Nürnberg, Mannheim, Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig...) erfahren, die mit der ab 2007 offiziellen Tüv-Zertifizierung werben können.
 Monday, November 06, 2006
Wer die automatische Softwareinstallation für Erweiterungen und Plugins im Firefox bis Version 1.0.7 deaktiviert hat und zwischenzeitlich auf Firefox 1.5 upgedated hat, schaut jetzt in die Röhre, wenn es z.B. um das Abspielen von Videos und Flash-Animationen geht und bis dato kein Video-Player installiert wurde. Die Installation von Mediaplayer & Co bleibt auf der Strecke und wenn man Glück hat, erscheint die Meldung: "Die Software-Installation ist momentan deaktiviert", ansonsten passiert einfach nichts.
Bis Version 1.0.7 konnte man die Installation von Erweiterungen über die Option im Fenster "Einstellungen" erlauben und verbieten. Das gibt es jetzt nicht mehr und so ist der Ärger groß, wenn sich keine neue Software mehr in den Firefox integrieren lässt.
Die einfachste Lösung des Problems liegt in der Reaktivierung über die "about:config": (gefunden bei blog.bmussler.de )
1. "about:config" in die Adressleiste eingeben 2. In das Eingabefeld "Filter" "xpinstall.enabled" eingeben 3. Den angezeigten Eintrag xpinstall.enabled mit der rechten Maustaste anklicken und "Zuruecksetzen" wählen
 Thursday, September 21, 2006
Die Zeiten werden immer schlechter und die Methoden dreister, mit denen ahnungslose (Handy-)-Kunden zu einem teuren Anruf, bzw. Rückruf zu einer 0137 77 xxx Servicenummer verleitet werden.
Heute kann sich Jedermann, Firma wie Privatperson, online im Internet seine 0137 xx Servicenummer, wie sie von den privaten Sendern für TV-Gewinnspiele und Votings verwendet werden, mieten und seine eigene Umfrage, ein Gewinnspiel oder was auch immer damit starten. Und das wird offensichtlich immer einfacher und dreister. Die "Ping" Anrufe in Abwesenheit wurden ja früher schon mal behandelt ( >> 2006-08-27 )aber heutzutage reicht das nicht mehr.
Nicht wundern, wenn Sie wie gewöhnlich abnehmen, wenn es klingelt und einen ungewöhnlichen Anruf bekommen, der nach ein paar Sekunden unterbrochen, bzw. abgebrochen wird. Wie es im Job und schon mal bei Bekannten und Freunden höflich und üblich ist, ruft man meist umgehend zurück, nicht zuletzt um die Funktion und den Empfang seines eigenen Handys zu prüfen und die eigene Unerreichbarkeit im Empfangsloch auszuschließen. Bisher war noch nie eine 0137xx Servicenummer dabei und so werden die Unwissenden, die die 0177 von e-plus nicht von der 0137 von 9-live unterscheiden können und die des Vertrauens seligen Leichtfertigen, die nicht schauen und keinen Anrufer scheuen, wenigstens ein mal erwartungsfroh enttäuscht zur Kasse gebeten. Der Rechtsweg für einen Euro ist mühsam, jeder Fall muss einzeln nachweisbar dokumentiert sein. Die Telcom-Riesen, bzw. deren Töchter teilen sich den Kuchen schön auf und züchten Serviceprovider (Zwischenhändler), die im Internet für Lösungen und Services rund um die 0137 0180 und Co werben und damit Jedermann rund um seine neue Servicenummer versorgen. Und dabei wird mit "gigantischen Auszahlungen" bei minimalem Aufwand gelockt, alles voll automatisch. Das wirft die Frage auf, warum denn all diese Provider die verfügbaren Kapazitäten nicht selber nutzen und sich die gigantischen Auszahlungen in die eigene Tasche stecken. Fehlt halt nur noch der offizielle "Abzocker", der kaum zu kriegen ist und das Risiko eingeht, mit einem Bein im Gefängnis zu stehen (wenn denn die Justiz nur einen schnellen Zugang hätte...). Der einzig wirksame Schutz ist die Sperrung von Sondernummern, die man beim jeweiligen Handy-Provider veranlassen muss. Also, nicht vergessen, dass sich auch bei der Prepaid-Karte die teuren Servicenummern sperren lassen.
 Monday, September 04, 2006
Ganz schön abgehoben erschien der Preis für die Getränke an den Ständen des Festes anlässlich des 30jährigen Hephata Jubiläums am schönen Flughafen Mönchengladbach (oder war es ein Flughafen-Erhaltungsfest). Mit 3,50 Euro für eine Cola zockt man da seine eigenen Schäfchen und deren Angehörige ganz schön ab. Und das ohne Spendenquittung. Hephata e.V. macht sich immer besser dabei, die wirtschaftlichen Nöte des Sozialstaats in gewinnbringende Tugenden zu wandeln. Unterstützt von lokaler Wirtschafts- und Marketing-Power mutiert Hephata zu einem Programmteil der lokalen Wirtschaftsförderung, die natürlich weiter reichende Interessen als das Wohl der Behinderten und deren bereits genug gebeutelten Angehörigen verfolgt. Die neu sprudelnden Einnahmequellen machen es leicht zu vergessen, auf wessen Schultern und zu wessen Nutzen das kleine Imperium aufgebaut wurde. Bleibt nur zu hoffen, dass die eigenen Schäfchen ausreichend am Wachstum beispielsweise durch Förderungen, verbesserte Bedingungen an den Arbeitsplätzen oder in den Wohnstätten beteiligt werden. Doch solange ein Gehbehinderter, der nach weit über 20 Jahren Werkstattarbeit eine Rente erhält, auf über 700 Euro Eigenanteil für orthopädische Sicherheitsschuhe, die für seinen Arbeitsplatz ausdrücklich gefordert werden, sitzen bleibt, und Hephata hierfür nur max. (pauschal) 60 oder 80 Euro veranschlagt und erstattet, bleiben Zweifel (So geschehen in 2006). Soll doch ein anderer Geldtopf dafür herhalten! Die Krankenversicherung bezahlt keine Arbeitsschuhe und die Sozialhilfe bestraft seine Sparsamkeit und die betreuende (bis dato sozialhilfefreie!) Unterstützung der Angehörigen.
 Sunday, August 27, 2006
Ob T-Mobile, Vodafone , E-plus und Co. Alle lieben die Handy-Abzocke mit Prepaid und 0137 Sondernummern für 9Live und Co, sitzen sie doch alle in einem Boot. Nur ein kleiner Schnitt im Geldbeutel des Handy-Kunden, eine große Schnitte für die Telekoms. Nicht, dass ich nicht auch schon ein mal aus Neugier eine dieser Gewinnspiel-Nummern gewählt hätte, die nachts über den Bildschirm flimmern und sich mit der Zeit in den Plasma Monitor einbrennen. Die Menschheit braucht interaktives Fernsehen, oder? Auch wenn es heute noch so sinnlos erscheint. Für die privaten TV-Sender gibt es offensichtlich kein lukrativeres Angebot, als ihre Sendezeit mit Sondernummern zu füllen und die schnelle Ausbreitung auf nahezu alle Kanäle deutet auf ein äußerst lukratives Geschäft hin. Dabei will keiner hinten an stehen und die Sch(m)erzgrenze zum Unerträglichen scheint noch lange nicht erreicht. Doch was, wenn das Geschäft nicht so läuft und einer in dem Telekom-Boot auf die Idee kommt nachzuhelfen? Oder einfach nur jemand überschüssige Kapazitäten nutzt, Technologie und Telekommunikations-Infrastruktur, um damit das Vertrauen seiner Kunden zu missbrauchen. Wenn gerade kein Kunde Anruft, ruft man halt selbst mal an. Wenn Sie viel telefonieren, dann erwarten und verpassen sie viele Anrufe. Da fällt es kaum auf, wenn gerade wieder eine neue Nummer auf dem Display erscheint. Dabei klingelt das Mobiltelefon nur einmal, keine Chance ranzugehen. Auf dem Handydisplay verbleibt ein „Anruf in Abwesenheit“, einen so genannter "Ping"- oder Lockanruf von einer 01377.. Mehrwertdienste-Nummer, wie sie für TV-Gewinnspiele und Abstimmungen verwendet werden. Wieso bekomme ich einen Anruf von Next-ID GmbH, 9Live und Co, woher haben die diese Nummer? Die 0190er sind schnell erkannt, aber ob 01777.. oder 01377.. ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen und schnell zurückgerufen.
"Next ID GmbH" (ehem. Talkline ID, betreibt u.a. 01050.com) ist spezialisiert auf "Dienstleistungen" für 9Live und Co. http://www.pressebox.de/pressemeldungen/next-id-gmbh/boxid-43527.html und seit 2005 eine Tochter von Freenet: http://www.freenet-ag.de/deutsch/press../Q1/20060228/index.html Zitat: <<"Getrieben durch die im Jahr 2005 getätigte Akquisition des Mehrwertedienste-Anbieters NEXT-ID GmbH (ehemals Talkline ID GmbH) erhöhte sich auch der Umsatz im Business-to-Business-Bereich um über 2.100 Prozent auf 117,3 Millionen Euro". >>
Betroffene können sich hier http://www.antispam.de/forum/ , oder hier http://forum.computerbetrug.de/ informieren und austauschen. Anzeige erstatten, sich bei der Regulierungsbehörde beschweren und vor allem der Berechnung widersprechen und seinem Handy-Provider Ärger machen sollen wirksame Mittel sein. Doch wie im wahren Leben ist das ein Spiel von Hase und Igel. Gegen die seit Monaten rollende Abzocke scheint wieder mal kein Recht gewachsen.
Solange es sich nicht weiter herumspricht, wird jeder mindestens einmal von Net- ID, 9-live und nicht zuletzt von den Telcoms abgezockt. Die könnten ihre Schäfchen vor solchen Anrufen, sobald sie bekannt sind, schützen! Das einzig wirksame ist die konsequente Sperrung teurer Sondernummern, was auf Anfrage von den Telefonanbietern umgesetzt wird.
 Sunday, August 20, 2006
Wer möchte, dass seine Kunden sich länger im Laden aufhalten, der ist gut beraten, etwas frisches, kühles und begehrenswertes zu präsentieren. Das weckt Begehrlichkeiten. Was eignet sich da besser als ein Glaskühlschrank. Natürlich meine ich nicht nur den gewöhnlichen Verkauf gekühlter Ware, der ohne Sicht auf das Produkt nicht funktioniert. Aber gerade in Geschäften, wo Kundenberatung meist entscheidend und notwendig ist, lässt man sich mit der Aussicht auf Erfrischung leichter auf ein anstrengendes Verkaufsgespräch oder einen Kauf ein. Denn da kommt schnell die Frage (und Ehrgeiz) auf, was man denn wohl tun muss, um an den Inhalt zu kommen.
Auf der Suche nach der passenden Ladeneinrichtung, insbesondere bei der Kühlschrank-Frage bin ich dann über einen Glastür-Kühlschrank-Katalog (PDF) gestolpert, der als Ratgeber und Vergleichsindex bei der Planung und Recherche zum Thema Glastürkühlschränke dienen kann.
 Saturday, August 12, 2006
Die Kündigung der Lebensversicherung scheint weiter im Trend und da klingt ein lukratives Angebot zum Verkauf der Lebensversicherung verlockend. Die im Frühjahr angelaufene TV-Werbung der Cashlife AG, die schon seit Jahren auf dem Markt ist und den Ankauf von Lebensversicherungen betreibt, spiegelt sich auch in den Anfragen bei den Suchmaschinen wieder, wie beispielsweise Google-Trends aufzeigt.
 Wednesday, August 02, 2006
Die Gewährleistung des Händlers beim Gebrauchtwagen-Verkauf gilt nur für Mängel am Gebrauchtwagen , die bei der Übergabe vorhanden sind und nicht für Mängel, die während der weiteren Nutzung neu auftreten. Im Falle der Gewährleistung muss der Käufer dem Gebrauchtwagen-Händler Gelegenheit zur Mängelbeseitigung geben und sollte nicht erst in einer anderen Autowerkstatt reparieren und dann dem Händler die Rechnung vorlegen.
Die häufigsten Manipulationen finden übrigens nach wie vor bei der Laufleistung statt. Tacho "zurückdrehen" scheint ein Sport zu sein und wird in einigen Gegenden von Autoverwertern quasi mit angeboten. Sind die Reifen alt oder neu? Das Produktionsdatum steht meist auf dem Reifen und gibt möglicherweise Aufschluss über die Laufleistung (Standleistung). Abgetretene und abgenutzte Pedale verraten den Vielfahrer. Vor dem Kauf empfiehlt sich für den Laien die Prüfung des Gabrauchtwagens durch Dekra oder TüV. Der Fachmann findet schnell Mängel, die den Kaufpreis senken und grobe Fehler beim Gebrauchtwagenkauf vermeiden.
 Friday, July 28, 2006
Wenn erst ein Gericht in einem jahrelangen Verfahren eine unlautere Verbraucher-Abzocke korrigieren muss, weil die Profiteure sich vehement wehren und ihre Goldesel verteidigen, dann muss es sich um ein äußerst lukratives Geschäft handeln. Die Praxis der Mobilfunkanbieter, die nicht fristgerecht verbrauchten Handy Prepaid Guthaben einzubehalten und verfallen zu lassen, statt sie an die Kunden zurückzuerstatten, eröffnet sich wie ein stillschweigend funktionierendes Kartell, ein Markt-Segment quasi ohne Wettbewerb zu melken. Neben denen, die immer spontan und flexibel mit neuen Telefonnummern versorgt sein wollen, trifft es vor allem wieder die Kleinen, die sich keinen Vertrag leisten können (dürfen).
Ein Urteil des Oberlandesgerichts München, das Ende Juni gegen O2 erging und nach dem O2 seinen Kunden den Wert auf abgelaufenen Karten künftig erstatten muss, motiviert T-Mobile (als Erste?) zur Ankündigung, die Kundenabzocke einzustellen und seinen Kunden die Beträge nun freiwillig zurückzugeben. Das dauert natürlich noch was (Viele Gründe..??), aber T-Mobile erhofft sich durch sein (noch leeres) Vorpreschen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber z.B. Vodafone, die zur Zeit noch vor Gericht in Sachen Handy-Prepaid verhandeln.
Offen bleibt wohl, wie viel denn in den letzten Jahren (verbotener Weise) dabei verdient wurde und ob es einen Ausgleich geben wird, vielleicht für karitative und soziale Einrichtungen. Das wäre wenigstens eine legitime Marketing-Aktion und Ankündigung, die es sich zu verbreiten lohnt.
 Wednesday, July 12, 2006
Natürlich darf im Laufe der Zeit bei einem Notebook mal das ein oder andere kaputt gehen. Je nach Bedarf sollte man bereits vor dem Kauf prüfen, was es über die eingesetzten Akkus, den Bildschirm und den Prozessor zu berichten gibt. Großes Einsparpotential steckt auch in der Verarbeitung des Gehäuses und bei den inneren Werten. Ist man häufig unterwegs, dann wird es auch schon mal ruppig für das Gerät. Und wie oft, schätzen Sie, wird der Bildschirm auf und wieder zu geklappt, Stecker und Kabel für die Peripherie angeschlossen und wieder abgelöst? In den heißen Sommermonaten wird die Kühlung überlebenswichtig und die Lüfter laufen auf Hochtouren. Je nach Umgebung ist der Verschleiß hier langsamer oder schneller vorprogrammiert und dann wird es nervig laut und nicht immer billig (denn wer schraubt schon selbst an seinem Notebook rum?), auch wenn minderwertige Kunststoff-Lüfter an der Tagesordnung sind. Besonderes Augenmerk ist auf das Motherboard und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Spannungsspitzen zu richten, wenn z.B. externe Festplatten über den USB-Port mit Strom versorgt werden müssen. Um trotzdem im Notebook-Wald zu dem richtigen Notebook zu kommen, braucht man wohl eine persönliche Checkliste , die die individuellen Ansprüche (=Aufpreisliste) berücksichtigt.
 Friday, June 30, 2006
Der Steuerbonus schwindet nach und nach und Hartz IV lässt grüßen. Das jüngste Urteil zu den hohen Stornokosten und dem niedrigem Rückkaufswert bei der Kündigung der Lebensversicherung zeigt auf, dass die Versicherungsgesellschaften nicht von selbst kundenorientiert handeln und jede sich bietende Gelegenheit zur (rechtswidrigen) Abzocke seiner Kunden nutzen. So etwas kann sich nur leisten, wer ein Monopol besitzt oder den Wettbewerb quasi ausgeschlossen hat und in einem schrumpfenden Markt noch möglichst viel Kasse machen will. Die Produkte der Gesellschaften sind für den Laien quasi nicht vergleichbar. Vergleichbar ist nur das Verhalten der Gesellschaften gegenüber seinen Kunden und vergleichbarer sollten die Kosten werden, die während der Vertragslaufzeit anfallen können, denn das ist oft das sinnvollste Vergleichskriterium. Vor dem Abschluss einer kapitalbildenden Lebens- oder Rentenversicherung sollte man sich unbedingt einen vergleichbaren Fondsparplan von seiner Bank erklären lassen. Die aktuell niedrige Mindestverzinsung, die eine Rentenversicherung leisten muss, die Kosten und Steuervorteile stellen nicht mehr viel Gewinn in Aussicht. Langfristige und unflexible Verträge sollten vermieden werden.
 Monday, June 26, 2006
In einem Monat schon zum eigenen Buch. Nicht nur für Firmen und Gewerbetreibende eröffnet sich interessantes Marketingpotential, wenn statt des jährlichen Kalenders oder der üblichen bunten Werbegeschenke nun interessante Informationen zum Unternehmen, den Produkten und Dienstleistungen oder die technische und fachliche Kompetenz des Unternehmens in einem Buch gesammelt, an die interessierten Kunden "verschenkt" wird. Historische Zusammenhänge vermischt mit aktuellen Themen und Trends könnten so zu einem beliebtem Lesestoff für den Kundennachwuchs und zur Bindung bestehender Kunden eingesetzt werden.
Kleine Auflagen bis hin zum einzelnen Exemplar können bequem und günstig nachgeordert werden. Neben der Gestaltung und dem Druck spezialisieren sich Verlage und Digital-Druckereien zunehmend auch auf Dienstleistungen zur Vermarktung der Bücher. Von der ISBN-Nummer über die Eintragung in die wichtigsten Buchlisten bis hin zur Frankfurter oder Leipziger Buchmesse wird das Buch auf Wunsch begleitet. Eine eigene Hompage im Internet zur direkten Vermarktung des Buches runden das Angebot ab.
 Friday, June 23, 2006
Die Spiele der Fussball WM werden zumindest im deutschen Fersehen im "neuen" 16:9 und digital ausgestrahlt und all denjenigen, deren alte Fernseher dieses Format nicht verarbeiten können, wird ein Teil des Bildes gestohlen. Das treibt viele in die Geschäfte auf der Suche nach HDTV, LCD und Plasma oder auf die Fanmeilen und an öffentliche Grossbildleinwände (Die Beamer sind wohl die großen Gewinner der WM 2006). Aber die, die zuhause bleiben müssen oder sich keinen neuen fernseher leisten können, dürfen sich mit dem kleineren Bild und der schlechteren Qualität abfinden. Doch wer auf die deutschen Kommentatoren (und deren meines Erachtens unübertroffenen Dummschwatz bei dieser WM) verzichten kann und in der Nähe einer Landesgrenze wohnt, kann vielleicht auf dem Kanal des ausländischen Nachbarn die gewohnte Bildqualität erfahren und dabei noch deren Sprache lernen.
 Monday, May 29, 2006
Es ist trendy und schick eine Schlange im Wohnzimmer-Terrarium zu halten oder sogar den Keller in ein Vivarium für die Zucht von Schlangen und Reptilien umzuwandeln. Nie war es leichter, über das Internet an die exotischsten Schlangen, ob Gift- oder Würgeschlange, zu gelangen und so seiner neuen Leidenschaft nachzugehen. Nicht selten reicht aber das eigene Wissen nicht aus, mit den gefährlichen Exemplaren richtig umzugehen. Das Schlangen kleinste Temperaturunterschiede in Ihrer Umgebung wahrnehmen und dazu nutzen lebendiges Futter von totem zu unterscheiden führt schon mal dazu, dass bei der Fütterung die gebende Hand lieber als die tote Maus oder die Ratte in derselben angepeilt wird. Gerade wenn aufgetautes Frostfutter noch unter der Umgebungstemperatur liegt und besonders große Temperaturunterschiede vorhanden sind.
Wenn sie dann zugebissen haben und nicht wieder loslassen gibt es ein paar Tips: Warmes Wasser über den Kopf gegossen soll eine entspannende Wirkung auf Schlangen haben. Doch wer trägt schon ständig einen wohltemperierten Eimer mit sich herum. Alkohol soll die gleiche Wirkung haben, was den meisten sicherlich entgegen kommt, wenn neben dem Terrarium nun die halbleere Flasche Jim Beam oder der gute Smirnoff Wodka ihren legitimen Platz im Haus haben. Hat man nichts dergleichen, dann bleibt nur: Schwanz abknicken. Am Schwanz ist der Muskelstrang am schwächsten. Ein Abknicken, wenn man ihn denn erwischt, kann die Spannung im gesamten Muskel lösen. (Sicher kennt das der ein oder andere aus eigener Erfahrung).
Kalte Füße, kalte Hände, warmes Wasser, mit Alkohol abfüllen, Schwanz abknicken ...? Es scheint so, dass Frauen die besseren Herrchen beim sicheren Umgang mit Riesenschlangen sind.
 Monday, May 15, 2006
Da ist gerade ein neuer Vergleichstest ausgewertet und gedruckt, und schon sind die tollen Plasma oder LCD-Fernseher wieder veraltet. Breitband, Kabel, Internet, HDTV, IPTV, DVB T, HDMI, die technologische Entwicklung läuft auf Hochtouren. Natürlich sind Vergleichstest sinnvoll und nützlich, wenn es darum geht, Kriterien für eine Kaufentscheidung zu finden. Aber was kommt denn dabei wirklich raus. Die Gewinner können teuer verkauft werden, die Verlierer können Ihren Schrott wieder einsammeln oder verschleudern. Und gerade da lohnt es sich vielleicht etwas genauer hinzuschauen, ob denn die Kriterien der Tester mit den eigenen persönlichen Bedürfnissen übereinstimmen, denn da kann man die wirklichen Schnäppchen finden. Oft haben auch die Hersteller ihre Schwächen erkannt und bringen verbesserte Nachfolgegeräte auf den Markt, die mit einem schlechtem Testergebnis des Vorgängers im Rücken günstiger vermarktet werden müssen. Eine zweite Möglichkeit Testergebnisse für sich auszuwerten ist, mit den technischen Daten und den Eigenschaften der Gewinner auf die Suche zu gehen nach Geräten und "Herstellern", die nicht in dem Vergleichstest aufgetreten sind. Gutes wird schnell kopiert und die wichtigsten Komponenten und Bauteile wie z.B. die LCD´s kommen meist aus den Fabriken einiger weniger Zulieferer.
 Sunday, April 30, 2006
Wen hat es nicht schon geärgert, wenn die Grillparty ein jähes Ende findet
bevor die guten Grillbrocken alle aufgegessen sind und das nur, weil es der
Gastgeberin und Ihren Freundinnen einfach zu kalt oder zu nass wird. Wer den
Erfolg seiner Gartenparty nicht dem Wetter überlassen will, sorgt vor und hält
wenigsten taugliche Schirme gegen Schauer bereit. Luxus fängt dann da an, wo man
auch des Nachts noch ohne Wintersachen draußen ausharren kann. Wer einmal die
Vorzüge von Terrassen-Heizstrahlern genossen hat, kommt vielleicht auch auf die
Idee, im Winter zu grillen. Wer in der dunklen und kalten Jahreszeit Geburtstag
hat, kann mit Gartenzelt und
Heizstrahler auf der Terrasse den Garten für die Geburtstagsparty nutzen. Ob
es so etwas nicht auch im Bekanntenkreis oder gewerblich auszuleihen gibt?
Vielleicht lohnt sich ja die gemeinsame Anschaffung von
Terrassenstrahlern im Gartenpartyumfeld. Und wird es kühl und nass, freuen
sich auch all diejenigen, deren Geschäft nicht draußen stattfinden kann.
Marktschirme und
Terrassenheizstrahler sind dann für viele Biergärten und
Restaurant-Terrassen das letzt Mittel, Gäste zu binden und bei Laune zu halten.
Das gilt natürlich auch für die vielen Partys und Feste, die anlässlich der
vielen Sommerevents stattfinden.
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 Tuesday, April 25, 2006
Die Vorbereitungen für den Sommer laufen auf Hochtouren und das alljährliche Bangen um das Wetter steigt mit dem Einsatz und der Höhe der Investitionen in das Sommergeschäft. Wird es kühl und nass, freuen sich all diejenigen, deren Geschäft nicht draußen stattfinden kann. Marktschirme und Terrassenheizstrahler sind dann für viele Biergärten und Restaurant-Terrassen das letzt Mittel, Gäste zu binden und bei Laune zu halten. Das gilt natürlich auch für die vielen Partys und Feste, die anlässlich der WM stattfinden. Wird es zu heiß, sucht man nach Abkühlung. Wer da Leute in ein Geschäft oder eine Kneipe locken will braucht eine vernünftige Klimaanlage. Wer die Shoppingtempel bei unseren Nachbarn im Süden Europas kennt, der weiß, dass die Fiesta in Spanien längst nicht mehr am Strand oder im kühlen Keller stattfindet und sich immer mehr in die vollklimatisierten Einkaufstempel verlagert, die gerade an heißen Tagen mehr als gut besucht sind. Also wer seine Kunden liebt und gerne wieder sieht braucht sich nur um das richtige Klima zu sorgen.
 Monday, April 24, 2006
Bilder
Auf dem Weg ins Innerste der Galerie Bilder türmen sich auf Farbenfrohe Disharmonie Die Rahmen gleich, die Inhalte verschwommen Real´vermischt mit Utopie
Glücklich ist der, der es versteht von welchem Bild er nun bewegt beginnt es zu kopieren sein Lebensabschnittsmeisterwerk.
 Wednesday, April 12, 2006
Wenn in schlechten Zeiten auf den Trödelmärkten gar nichts geht, dann geht immer was mit dem, was glitzert und funkelt. Gerade junge Leute mit knappem Budget im Portemonnaie und ausgeprägtem Jagdinstinkt nach Schnäppchen und Statussymbolen sind anfällig für goldenen Uhren und schicke Handys, wenn der Schnäppchenpreis stimmt. Bei trödelnden Pärchen bestimmen meist die Jägerinnen über die Verweildauer und den Stand. Interessant wird zu beobachten sein, was die Fußball WM so alles in ihren Sog zieht. Alles was "grillt" und "fasst" und der Geselligkeit dient und nützt könnte diesen Sommer dominieren. Und spannend wird auch, was von dem aktuellem Plasma und LCD TV-Hype übrigbleibt und auf den Restpostenmärkten en gross auftaucht. Die Technik, die über den Winter nicht gelaufen ist, steht jetzt bereits veraltet in den Regalen und wird nach und nach von den verbesserten Modellen verdrängt. Die hohen Preise werden sich schnell nach unten bewegen, wenn man sich die Geschwindigkeit der technischen Veränderungen und den großen Mitbewerb ansieht.
 Sunday, April 09, 2006
Nichts ist so sicher, als dass der gefürchtete Vogelgrippe Virus H5N1 mutiert und sich in die Schlange der schon bekannten Influenza-Erreger einreiht, die uns zweimal im Jahr eine Grippewelle bescheren. Diese weltweite Neueinführung eines Grippevirus nennt man dann Pandemie. Die Frage dabei ist: Wann und wo geht es los, besser, wann und wo wird das neue Virus zuerst entdeckt? Für die Entdeckung des neuen "H5WM1" (Anm. der Redaktion: Bezeichnung ist erfunden) braucht man natürlich zunächst ein Opfer, eine infizierte und erkrankte Person. Und wenn man die hat, kann man davon ausgehen, dass eine Vielzahl weiterer Leute den "Neuen" bereits tragen und verbreiten, denn nicht jeder zeigt die Symptome und bekommt eine Grippe. Die Entwicklung des Impfstoffes dauert dann ein paar Monate, die Produktion und Verteilung nimmt weitere wertvolle Zeit in Anspruch. Gut zu wissen, das hier in Deutschland gleich drei potentielle Produktionsstandorte der Pharmariesen vorgehalten werden. Eine größere Ansammlung ist sonst nirgends zu finden (Zufall?). Das bedeutet aber auch, dass ein Zeitraum von mindestens einem halben Jahr von der Virus-Entdeckung (Ausbruch), bis zur Verfügbarkeit eines wirksamen Impfstoffs mit z.B. "Tamiflu" überbrückt werden muss (Der Schwarzmarkt blüht bereits). Die Maßnahmen zur Prophylaxe, zur vorbeugenden Bekämpfung sind begrenzt und sollen die nötige Zeit schinden, die für die Entwicklung und die ausreichende Produktion eines Impfstoffes benötigt wird. Ein ausgeglichenes gesundes Immunsystem, die vorbeugende Grippeimpfung gegen die bekannten Grippe-Erreger und die Prophylaxe mit einem Neuraminidasehemmer (Medikament mit dem Wirkstoff Oseltamivir, besser bekannt als Tamiflu®) vermindern die Vermehrung der Viren, unterdrücken die Symptome und verhindern so eine Erkrankung. Aber dieses Gleichgewicht muss permanent aufrecht erhalten werden. Jeder dürfte wissen, wie schnell man sich erkältet, wenn man sich starken Temperaturschwankungen aussetzt (ab 7 Grad Unterschied vom Gewohnten beginnt unser Körper zu kämpfen und untrainierte verlieren meist...). Und das kommt besonders zu den bekannten Grippewellen Zeiten vor, Sommer wie Winter. Ein H5N1-Schnelltest für Jedermann wäre eine tolle Sache gewesen, ist aber wohl zu teuer nur für den Übergangszeitraum und wahrscheinlich auch zu spät, da alle bereits vorbereitet sind und sich auf den neuen Feind einstellen. Da pumpt man das Geld lieber in die Fleisch- und Geflügelproduktion und züchtet sich en masse Multiplikatoren zur Verbreitung des Virus bei Mensch und Tier. (Prophylaktisch versorgte Personen, und nicht nur die, die mit Tieren zu tun haben, sollten gekennzeichnet und für Jedermann erkennbar sein, damit die Ungeschützten wissen, wem Sie aus dem Weg gehen müssen- z.B: H5N1-Prophy, denn H5N1 wird auch von Mensch zu Mensch übertragen!) Die Impfung der Tierbestände führt nicht zur Ausrottung des Virus, sondern vermeidet lediglich die Erkrankung und die Nicht-Vermarktungsfähgigkeit des Schlachtgutes. Geimpfte und infizierte Tiere werden verarbeitet und landen unter Umständen roh im Kühlschrank des ungeimpften Verbrauchers. Die Personen, die sich beruflich mit lebenden Tieren oder deren Verarbeitung, mit rohem Fleisch und Geflügel, zu schaffen machen und auch deren Angehörige müssen in der impfstofflosen Zeit teuer mit Tamiflu prophylaktisch versorgt werden. Durch die Impfung und die Prophylaxe wird die Pandemie beschleunigt und weiter unbemerkt verbreitet. Der neue Pandemie-Virus entsteht in einer mit H5N1 infizierten Person. Unterdrückt man die Symptome von H5N1, wird man den Neuen Virus erst (zu)spät entdecken. Die erste neue Grippe-Welle richtet größeren Schaden an, fordert mehr Opfer bis ein Impfstoff verfügbar und die Versorgung gewährleistet ist. Dazu kommen die aufwändigen Maßnahmen zur Eindämmung der Schweine- und Geflügelpest, die sich bekannter Weise auf Katzen-, Hunde usw. ausgeweitet wird, aber die sind ja Privatsache. Und das alles, um die Massentierhaltung in Gang zu halten. Und wer zahlt das Ganze, das Hühnchen und das Schnitzel???? Und wer trägt das höchste Risiko? a) Personen, deren Immunsystem keine Grippewelle abhält b) die sich eine teure Prophylaxe mit Tamiflu nicht leisten können (Die private KV zahlt). Bei all den Widersprüchen und Kompromissen, die hierbei gemacht werden, schrumpft wieder mal das Vertrauen in die Kompetenz und Aktionen der Verantwortlichen.
 Monday, April 03, 2006
Endlich ist die Woche-"Nachtarbeit" in diesem Jahr vorbei und wieder eine Stunde früher Schluss für die, die einen verlängerten Arm nach drüben haben und sich dem Tageslicht-Rhythmus der US-Märkte anpassen mussten.
In den USA gehen die Uhren anders und das nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es sch.... . Einsteins´ Relativitätstheorie, die ja eigentlich nichts anderes besagt, als dass es "Zeit" an sich gar nicht gibt und unsere Zeit nur die Summe der subjektiven Eindrücke all derjenigen ist, die den Fluss und die Bewegung des Lebens spüren. Im selben Rhythmus gefangen einigen sich alle auf den gleichen Zeigerstand des Chronographen und passen so den Tagesablauf ihren Bedürfnissen an. Ein bisschen willkürlich scheint es dort zuzugehen, wenn sich die Bewohner einzelner Bundesstaaten, wie z.B. inArizona, den "Luxus" leisten auf eine Stunde produktives Tageslicht zu verzichten und bei Ihrer Standard Time bleiben. Das flexible Daylight Saving ist in diesem Jahr noch nur 1 Woche länger als bei uns, aber ab 2007 beträgt der Unterschied zwischen USA und Europa bei der Sommer- und Winterzeit insgesamt 7 Wochen. Da wird der ganze November noch an den Sommer gehängt. Zeit ist Geld, und Zeitverschiebung ist Geldverschiebung!? Mal sehen, wie lange wir uns noch unsere kalten Winter leisten können.
 Friday, March 31, 2006
(Liebe Grüße an Monja)
In Wiesbaden, Mainz und Limburg haben kürzlich Fachgeschäfte für Ehemänner eröffnet, in dem sich Frauen neue Ehemänner aussuchen können. Am Eingang hängt eine Anleitung, die die Regeln erklärt, nach denen hier eingekauft werden kann: "Das Geschäft darf nur einmal aufgesucht werden. Es gibt 6 Stockwerke mit Männern, deren Eigenschaften von Stock zu Stock besser werden. Sie können sich entweder einen Mann aus dem Stockwerk aussuchen, auf dem Sie sich befinden, oder Sie können ein Stockwerk weiter hoch gehenund sich dort umsehen. Sie können aber nicht zurück auf ein niedrigeres Stockwerk gehen, das Sie bereits verlassen haben."
Eine Frau geht ins Geschäft um sich einen Mann zu suchen.
>>Im 1.Stock hängt ein Schild: "Diese Männer haben Arbeit." >>Im 2. Stock steht: "Diese Männer haben Arbeit und mögen Kinder." >>Im 3. Stock heist es: "Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder und sehen gut aus."
"Wow", denkt die Frau, fühlt sich aber gezwungen weiter zu gehen. Sie geht zum
>> 4. Stock und liest: "Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus und helfen im Haushalt."
"Oh Gott, ich kann kaum widerstehen", denkt sie sich, geht aber dennoch weiter.
Im 5. Stock steht zu lesen: "Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus, helfen im Haushalt und haben eine romantische Ader."
Sie ist nahe dran zu bleiben, geht aber dann doch zum 6. Stock weiter. Auf dem Schild steht:
"Sie sind die Besucherin Nummer 31.456.012. Hier gibt es keine Männer. Das Stockwerk existiert nur, um zu zeigen, dass es unmöglich ist, Frauen zufrieden zu stellen. Vielen Dank für Ihren Einkauf im Fachgeschäft für Ehemänner. Auf Wiedersehen."
Gegenüber hat für Männer ein Fachgeschäft für Ehefrauen eröffnet. Es hat ebenfalls 6 Stockwerke. >>Im 1.Stock gibt es Frauen, die Sex lieben. >>Im 2. Stock gibt es Frauen die Sex lieben und Geld haben.
Der 3.bis 6. Stock wurde noch nie von einem Mann besucht...
 Wednesday, March 08, 2006
Google will noch mehr Daten und Umsatz und sieht das Potential im Online-Backup und Online-Storage Geschäft. Wenn ich schon einen schnellen Internet Zugang habe und von überall auf der Welt mit meinen Daten und Programmen arbeiten oder spielen will ohne einen Server nebst Datensicherung etc. mitzunehmen, ja was gäbe es da Besseres als das Internet und einen Partner, der mir als Privatperson oder meinem kleinen Unternehmen all die lästigen und teuren Sorgen abnimmt, die mit der Programm- und Datenpflege, dem Backup und der Sicherheit meiner Daten zusammenhängen und unmengen an Zeit kostet. Es muss erschwinglich und sicher sein. Online-Dienste, die Ihre Anwendungen und Services für ein paar Euro im Monat anbieten, werden weiter wie Pilze aus dem Boden schießen, sobald Server-Technik und Infrastruktur standardisiert und ausgebaut sind, die Daten noch günstiger und schneller verarbeitet werden können. Mein Home PC wird zum "Thin-Client" Control-Center und passt in die Innentasche des Mantels und PDA´s erleben eine Renaissance.
Die Stiftung Warentest hat laut heutigem TV-Bericht mal probiert einen LCD- oder Plasma Fernseher zu kaufen. Nachdem ich nun selbst seit einigen Tagen recherchiere fühle ich mich bestätigt und hilflos, weil ich doch hoffte meine gewonnenen LCD- und Plasma-TV Erkenntnisse beim Einkaufsbummel von einem fachkundigen Verkäufer bestätigt zu bekommen und ein bedarfsgerechten Flachbildfernseher im Sortiment zu finden. Doch daraus wird wohl nichts. Das Thema rund um HDTV und die technischen Möglichkeiten zur Kombination mit weiteren Geräten (die Montage und Verkabelung nicht zu vergessen) sind wohl so komplex und neu, dass sich der Handel noch nicht dazu durchgerungen hat seine Verkäufer zu schulen oder dies für überflüssig betrachtet? Laut Bericht waren die Betroffenen nicht in der Lage die drei wichtigsten Kriterien zur Qualitätsunterscheidung richtig wiederzugeben. (hab ich hier auch mal versucht>>) Hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen im heimischen Wohnzimmer (Breitband, Internet, digitales TV ..) und dem Bedarf nach Vernetzung und Integration reicht demnächst ein übergrosser Tesa-Film an der Wand der die Bildsignale vom Home-Entertainment-Center, einem intelligentem Computersystem, dass die im Haus vernetzten Multimedia-Geräte wie Stereoanlage und DVD-Recorder steuert und kontrolliert, wiedergibt. Dabei passt sich der Tesa in seiner Intensität und Helligkeit automatisch dem Umgebungslicht an. Kompatible Schnittstellen und austauschbare Komponenten sind also das Thema der Zukunft, damit das beste und günstigste Gerät den Zuschlag bekommen kann. Vielleicht ist ein TV-Beamer mit Leinwand im Moment doch die bessere Wahl.
 Thursday, February 23, 2006
Wenn ich mich heute nochmal für einen Beruf entscheiden könnte, dann würde ich plastischer Chirurg werden wollen und mich auf die Verschönerung von Frauen fokussieren. Insbesondere die Verschönerung der weiblichen Brüste ist ein zukunftsorientierter Job mit immer mehr zufriedenen Kundinnen. Klar gibt es Risiken und die Konsequenzen sind in Einzelfällen schnell ausgeufert, wenn das Ergebnis mehr schadet als es nützt. Bis zu einem halben Jahr mit Beschwerden und ohne Gefühl ist keine Seltenheit. Aber wie war es denn noch vorher? Der Zuspruch und das Maß der Kundinnen-Zufriedenheit bei den geglückten Optimierungen andererseits ist weitaus größer. Denn es ist wie ein neues Leben für die, die aus fast aussichtslosen Lebenssituationen (da ist manchmal keine Brust besser, als die eigene) wieder in einen hoffnungsfrohen und selbstbewussten Alltag entlassen werden. Glückliche Kundinnen sind besser als zufriedene Kundinnen. Halt den ganzen Tag lang Frauen glücklicher machen. Schönheitschirurgen werden geliebt.
Ich fände es übrigens gar nicht so schlecht, wenn so ein künstliches Wachstum bald auch für Männer einfacher (vor allem garantiert) möglich werden würde, auch wenn hier ein Makel an der falschen Stelle im Alltag leichter zu kompensieren ist als bei Frauen. (Oh je, das gäbe ein Wettrüsten..).
 Thursday, February 02, 2006
Vergleicht man München mit Hamburg fallen einem sicherlich eine Menge Unterschiede in bezug auf die Lebens- und Essgewohnheiten seiner Bewohner ein. Fischmarkt und Oktoberfest, zwei Welten prallen aufeinander. Hamburg hat ein paar mehr Einwohner aber würde man alle Hamburger und Münchner auf eine Wage stellen wäre München sicherlich weit vorn. Auch Google gibt 1000 mehr Such-Ergebnisse für "Fette_Münchner" und Google Trends zeigt ein Süd-Nord-Gefälle bei den Suchanfragen zum Thema Abnehmen. Bei dem insgesamt großen Angebot an Information scheint es da einen Trend zu geben, sein persönliches Ungleichgewicht auf eine vermeindlich bequeme Art loszuwerden. Die Horrorgeschichten über ärztliche Kunstfehler beim Fettabsaugen trüben ein wenig die Stimmung aber für viele scheint es nach wie vor der richtige und einzige Weg, quasi eine Abkürzung des "normalen" mühsameren Wegs zu nehmen, um überflüssiges Gewicht abzunehmen. Für kleinere Fettpolster und Pölsterchen ist die Fett-Weg-Spritze in aller Runde. Ein aus Sojabohnen gewonnener Wirkstoff, der seit 30 Jahren als Cholesterin-Senker bekannt und zugelassen ist, wird umfunktioniert und an allen möglichen Körperregionen ohne Zulassung und auf eigenes Risiko häufig auch im Selbstversuch ausprobiert. Die guten Nachrichten werden meist schnell verbreitet, die Nebenwirkungen und schlechten Ergebnisse sind schwer zu finden (weil sie wahrscheinlich erst noch verarbeitet werden müssen?) Da aber einmal genommene Abkürzungen jedesmal neu genommen werden wollen kann das schnell zum Dauerthema werden, wenn man nicht doch noch auf den richtigen Weg gelangt, denn die Ursachen sind ja noch da, oder!? Doch gesund abnehmen bedeutet häufig eine totale Umstellung der Alltagsgewohnheiten. Gesunde Ernährung muss genauso leicht verfügbar sein wie ungesundes Fast Food, kostet aber meist mehr Geld und braucht mehr Zeit. Jahrelange antrainierte Ernährungsgewohnheiten lassen sich nicht von heute auf morgen umstellen und so ist auch der Erfolg einer jeden Diät, die nicht zu Verhaltensänderungen führt meist nur kurzfristig.
Zuhause Gesundschwitzen in Minisauna und Infrarotkabine!
 Tuesday, January 31, 2006
Nicht jeder hat bereits seine Haustür(en) unter Strom, aber für die, die bereits einen elektrischen Türöffner haben (Vermieter aufgepasst) lohnt es sich vielleicht über eine Alternative oder Ergänzung zum Hausschlüssel nachzudenken. Je nach Sicherheitsbedürfnis und Aufgeschlossenheit muss man die Mieter ja mit in die Entscheidung einbeziehen. Der technische Aufwand für Verwaltung und Datenpflege und die anfänglich höheren Kosten müssen dabei ins Verhältnis zu beispielsweise Einsparungen durch das Schliessen von Sicherheitlücken und Betriebskosten (verlorene Schlüssel, Chipkarten..) .gebracht werden. Mit zunehmender Teilnehmerzahl wird die Fingerabdruck-Lösung zunehmend günstiger.
Der Verkauf und die Vermietung von Wohnanlagen, die einem erhöhten Sicherheitsbedarf auf diese Weise gerecht werden, könnte sicherlich durch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Herkömmlichem einfacher werden.
Weitere Infos zu Zugangskontrollsysteme gibt es auch hier...
 Saturday, January 28, 2006
Wem nützt es, wenn nur ca 98% aller Personen einen lesbaren Fingerabdruck haben, und damit natürlich auch ca. 2% der Straftäter kein vernünftiges Ergebnis bei Überprüfungen liefern. Das schafft Raum für einen Super-Verbrecher, der niemals gefasst werden kann. Und künstliche Hände können lebenswerter sein als ein Hochsicherheitstrackt. Aber Schwund gibt es halt immer.
Der Umgang mit Fingerabdrücken in öffentlicher Hand ist halt geübt, gut bekannt und wird erfolgreich umgesetzt. Da ergeben sich mögliche Synergieeffekte für die Zukunft, auch wenn die Datenschützer immer wieder versuchen mögliche Datenflüsse einzugrenzen.
Nur ist das auch wirklich das richtige Mittel gegen die beschworenen Gefahren oder wofür braucht man das wirklich? Die entscheidende Frage hier scheint zu sein, an welcher Stelle setzt die Gefahrenabwehr ein. Wie weit kann Vorbeugung gehen bevor sie selbst zur Gefahr wird für den, der sie nutzt? Für die anderen ist es was? Sicherheit ist teuer und dient zunächst dem, der was zu verlieren hat. Also wir alle sind ja Deutschland!
Mehr zu Sicherheitstechnik und Chipkarten gibt es bei maxob.de
Es scheint soweit klar, mit welchen biometrischen Merkmalen unsere zukünftigen Ausweise und Chipkarten ausgestattet werden. Finger und Gesicht ergänzen sich wohl ideal. Am Fingerabdruck werden wir also erkannt werden, und wenn wir eine kleine oder große Grenze passieren und dann merkt man sich das halt mal. Also nicht viel Neues zu bisher? Und unser Gesicht wird wohl bald von einem Microsoft-Satelliten an der Bushaltestelle gescannt, erkannt und danach sofort oder zeitgesteuert je nach Jahreszeit an unseren Arzt, unseren Wellnessberater, den Chef, unserem Liebslingsitaliener und natürlich auch an die Bundesstrafvereitelungsbehörden übermittelt, sobald es eine auffällige Veränderung zeigt.
Was wirklich möglich ist, erfährt man, wenn man sich über die Möglichkeiten und Entwicklungspotentiale der eingesetzten Technologien informiert und deren Grenzen auslotet.
Ausführliches dazu gibt es beim maxoblog unter Biometrische Zugangskontrolle
 Monday, January 23, 2006
Anwender, die schon einen Kartendrucker haben und Layouts frei erstellen, nutzen den Kartendruck immer häufiger dazu, firmeninterne Veranstaltungen aufzuwerten, indem besondere Karten als Ticket oder mit VIP-Funktion eingesetzt und ausgegeben werden. Nummeriert oder personalisiert kann die Karte leicht mit zusätzlichen Funktionen für Abrechnungen, Zahlfunktionen oder automatischem Zugang zu abgetrennten Bereichen oder auch nur zur Datenerhebung genutzt werden.
Die Haltbarkeit gegenüber herkömmlichem Karton macht die Karte zu einem persönlichen Souvenir mit Symbolwert. Der Wert für den Inhaber der Karte steigt darüber hinaus, wenn sie zusätzlich persönliche Informationen oder sogar das Bild des Inhabers aufbringen und diese somit Unika(r)t wird.
Das man auch Geburtstage oder andere persönliche Ereignisse in dieser Form festhält, ist wegen Mangel an Fläche für die üblichen Unterschriften eher selten. Hier wäre bsp. alternativ ein Gruppenfoto der Gratulanten auf der Rückseite eine schöne Erinnerung.
Eine besondere Eigenschaft von Plastikkarten kommt im Winter zum tragen. Wenn Sie gerade keinen Eiskratzer für Ihr Auto zur Hand haben, schauen Sie doch mal in Ihrem Portemonnaie nach. Nehmen Sie dafür aber keine von den Karten, die Sie wirklich brauchen und deren Erneuerung mit Kosten und Aufwand für Sie verbunden ist.
Mehr zu Chipkarten gibt es beim maxoblog hier...>>
 Tuesday, January 17, 2006
Viisage, der Spezialist für Bilderkennung übernimmt Identix, die FingerPrintProfis.Gemeinsam sollen dieses Jahr dann ca. $ 220 M umgesetzt werden.
Die beiden großen Biometrie-Spezialisten in den USA, die in den vergangenen Jahren, insbesondere nach dem 11.09, getrennt voneinander Aufträge für Gesichtserkennung und Chipkarten-Id`s bei den amerikanischen Behörden eingesammelt haben, legen Ihre Aktivitäten nun zusammen.
Klar, dieselben Kunden, weniger Vertrieb, geringere Administrationskosten. Aber mindestens genauso interessant sind mögliche Synergien. Die Zusammenlegung beider Produktportfolien sollte auch der gemeinsamen neuen Zielgruppe zu Gute kommen. Denn die benötigen beide Lösungen konsequent in bereits vorhandene Strukturen integriert und flexibel erweiterbar, wollen sie ihrem ganzheitlichem Bedarf an Sicherheit gerecht werden.
Dazu zähle ich Unternehmen und Konzerne mit hohem Sicherheitsbedarf und grossem Publikumsverkehr, also überall da, wo sich viel bewegt. Die möglichen Einsparungen bei der Realsiierung gemeinsamer Projekte steigert die Produktivität und schafft Raum für mehr Wirtschaftlichkeit auch auf der Seite der Lösungspartner und vor allem der Kunden.
Schaut man sich die Website von Viisage näher an, so stellt man fest, dass hier noch eine Menge Marketing-Potential brach liegt, dessen Erschliessung sicherlich Teil des Plans für die gemeinsame Zukunft sein wird.
Ausführlicheres zu Biometrie und Zugangskontrolle gibt es hier beim maxoblog
 Monday, January 16, 2006
Wer bei der neuen Infrarotkabine nicht sparen muss, nimmt persönliche Beratung in Anspruch und achtet auf das eingesetzte Holz, die Verarbeitung und die verwendeten Infrarotstrahler. Hat die neue Tiefenwärmekabine einen eigenen Holzboden, sind die Keramik-Infrarotstrahler mit Schutz vor direkter Berührung versehen und wie (unsichtbar) sind die Einfach- oder Doppelwände verschraubt? So könnte die Inspizierung einer Infrarotkabine beginnen.
Die meist verwendete und günstigste Holzart ist Fichtenholz. Infrarotkabinen aus teuren Hartholzarten wie Zedernholz sind dagegen widerstandsfähiger und besser zu pflegen. Schwankungen bei Luftfeuchtigkeit und Temperatur lassen das Hartholz "kalt" während weiches Holz eher Feuchtigkeit mit der Umgebung austauscht, sich verziehen oder auch Schimmelpilze beheimaten kann.
Bei einwandigen Infrarotkabinen schließt die Tür dann irgendwann nicht mehr richtig, oder Spalten werden sichtbar. Wer also nicht nur die sanfte Tiefenwärme durch den Infrarotstrahler sondern die Infrarotkabine zusätzlich richtig aufheizen will, wird sich daher für eine doppelwandige Infrarotkabine entscheiden, denn hier spielt die Isolierung und die Energiebilanz eine wichtige Rolle.
Dann sollten die eingesetzten Infrarotstrahler zur Kabinengröße passen. Infrarot-Flächenstrahler, Heizfolien und Metallplatten sind erste Wahl, wenn es darum geht, eine größere Kabine mit Liegeflächen gleichmäßig aufzuwärmen. In kleineren Infrarotkabinen wird die Infrarotwärme von Quarzkeramikstrahlern oder Magnesiumoxydstrahlern in einem begrenztem Winkel abgestrahlt, die eingesetzten Reflektoren beeinflussen dabei die Richtung der Wärmewirkung, in deren Reichweite es angenehm warm bleibt.
© Copyright 2012 Hartmut Schultheis
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