Wann lohnt sich der Treppenlift-Einbau?
Wenn man gerade das Pech hat (oder auch Glück) in einem Haus über drei Etagen plus Keller zu wohnen und alt zu werden, wie es häufig z.B. bei Familien in Stadthäusern vorkommt, stellt sich irgendwann die Frage, wenn die Kinder die oberen Etagen verlassen haben, ob und wie man den freigewordenen Raum nutzt.
Hat man sich dann sein Reich eingerichtet und sich über Jahre an das Treppensteigen gewöhnt, vergißt man schnell, dass das mit zunehmendem Alter nicht nur schwerer wird (auch wenn der Fittnesgedanke immer im Hinterkopf steckt), sondern auch riskanter, da sich gerade auf Treppen häufig Stürze ereignen. Einseitige Bewegung ist zwar meist besser als keine, aber wenn von heute auf morgen Probleme beim Treppensteigen auftreten und ein Treppenlift gebraucht wird, sollte man besser vorbereitet sein.
In den meisten Fällen kommt ein Umzug in eine ebenerdige Wohnung nicht in Frage, dann sind teure behindertengerechte Umbauarbeiten, wie der Einbau von Treppenliften, angesagt. Das kennt man ja inzwischen aus der "Lifta Treppenlift" TV-Werbung zu genüge. Wenn man hierbei noch sparen möchte lohnt sich die Recherche nach einem gebrauchten Treppenlift, denn in der Zwischenzeit sollte sich auch hier ein Sekundärmarkt entwickelt haben.
Ob die gesetzlichen Krankenkassen über die Pflegeversicherung die Kosten für einen Treppenlift übernehmen, hängt vom Einzelfall und der Einstufung ab und muss beantragt werden. Zuschüsse können auch von den Berufsgenossenschaften im Falle eines Arbeitsunfalls oder den Landschaftsverbänden gewährt werden. Bevor man seine Krankenversicherung mit seinem persönlichem Treppenlift - Bedarf aufweckt, sollte man sich Tipps und Infos vom Hausarzt, dem Orthopäden und im Bekanntenkreis einholen. Auch die Treppenlift - Hersteller und Anbieter können aus Ihrer Erfahrung heraus wichtige Hinweise für den "Umgang" mit dem Krankenkassenzuschuß liefern.