Jede Treppe ist anders und jeder Bedarf hat seine Eigenheiten. Muss der Treppenlift eine gerade oder eine kurvige Treppe überwinden? Reicht ein Sitzlift
mit einer Tragkraft von 120kg – 130kg aus oder wird ein Plattform-Treppenlift
für einen Rollstuhl benötigt?
Mit der individuellen Planung und einer örtlichen
Prüfung und Vermessung durch einen Fachmann beginnt meist die Planung für den Treppenlift. Doch Vorsicht vor dem allzu Hersteller unabhängigen und viel versprechenden Treppenlift-Anbieter und dem allwissenden Treppenlift-Berater, der nur mit einer schnell kopierten Internetseite vermeintlich den günstigsten Weg zum eigenen Treppenlift gefunden haben will.(s.
Treppenlift-Erfahrungen im Amsel-Forum)
Niedrige Treppenlift-Preise bedeuten oft hohe Treppenlift-Kosten für Wartung und Verschleiss.
Gebrauchte Treppenlifte werden schon für unter € 1000,- bei Ebay
versteigert, aber Zeit und Kosten für die (Fehl-)Planung, den Transport, Ersatzteile, den
Einbau und Einweisung müssen dann natürlich noch kalkuliert werden. Die Preise
für gerade neue Treppenlifte können je nach Sonderausstattung schnell mal 4-5 Tsd. Euro
betragen, individuelle bauliche Anpassungen wie Kurven bedeuten individuellen Mehraufwand bei der Herstellung und lassen die kosten je Etage bis in Regionen eines Kleinwagens ansteigen. Die Finanzierung bleibt meist Privatsache. Unter bestimmten Voraussetzungen
können Zuschüsse von bis zu 2.557 Euro von der Pflegeversicherung, die sich
allerdings gerne gegen zu hohe Kosten wehrt, beantragt werden. Wie man sich mit
seiner Pflegeversicherung wegen eines Treppenliftes streiten kann, erfährt man
z.B. in veröffentlichten Urteilen auf den Seiten von
senioren-info.de . Wer
genaueres zu seinem zukünftigen Treppenlift erfahren will, kommt nicht um die
eine oder
direkte Anfrage bei einem der vielen Treppenlift-Hersteller oder
Anbieter herum.
Also Treppenstufen zählen, Treppenbreite messen und
eine unverbindliche Beratung bestellen.