Augenkliniken, die sowohl die "konventionelle" Mikrokeratom Lasik als auch
die "modernen" Femtosekunden-Lasik im Angebot haben und beide Methoden anbieten,
machen die Lasik Operation um bis zu 500 Euro pro Auge "billiger", wenn der
Lasik-Flap noch mit dem "konventionellen" Mikromesser (Mikrokeratom)
mechanisch statt mit dem schnellsten Femtosekunden-Laser z.B. von der Firma Intralase
geschnitten wird. Weitere 250 Euro wird "gespart", wenn auf die neueste
Wavefront-Technologie zur Diagnostik und Steuerung des Excimer-Lasers, der dann
die Hornhautkorrektur quasi vollautomatisch interaktiv durchführt, verzichtet
wird. Doch nur wer eine ausreichend dicke Hornhaut hat und weniger anfällig für
Komplikationen scheint sollte über das "Sparen am falschen Ende" nachdenken. Die
Lasik zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit gilt als wissenschaftlich anerkannt
und sicher. Entscheidend ist die Nachversorgung und die Kompetenz, den auftretenden
Komplikationen richtig zu begegnen und Fehler (erneut) zu korrigieren. Und
die treten z.B. aus Sicht der Augenklinik Köln (am Neumarkt) bei ca. 2-3 % der Lasik-Patienten auf.
Damit sind natürlich hauptsächlich die erfasst, deren Situation sich objektiv
medizinisch verschlechtert hat. Aber je nach vorheriger Ausgangssituation sind
die, die ein vorher größeres Übel mit einem kleineren Übel getauscht haben,
nicht erfasst. Wir groß der Anteil derer ist, die es noch einmal machen würden?
Die individuelle Beratung und Voruntersuchung durch einen erfahrenen
Augen-Chirurgen, der nach Möglichkeit alle Techniken kennt und praktiziert, ist
der Schlüssel für eine erfolgreiche Lasik-Korrektur. In der refraktiven
Chirurgie ist heute fast alles möglich, fast jeder Sehfehler kann korrigiert
werden. Sehfehler jenseits der 10 Dioptrien, da wo die Lasik-Methode nicht mehr
ausreichend Hornhaut abtragen kann, können dann beispielsweise mit Implantaten
korrigiert werden. Die meisten Augenkliniken laden vorab zu Infoabenden ein und
erläutern die komplette Palette an Möglichkeiten von Lasik, Lasek und Co.
Da die Krankenkassen den
Augen-Laser ohne medizinische Notwendigkeit nicht bezahlen, muss eine
Augenklinik Marketing und Werbung betreiben, um sowohl die Alten als auch die
neuen und teuren technischen Geräte auszulasten. Also Vorsicht bei allzu
verlockenden Angeboten. Durch das integrierte Zusammenspiel von
Aberrometer-Diagnostik, Femtosekunden-Laser und wellenfrontgesteuerter
Excimerlaser werden Fehler vermieden und die Dauer der Operation verkürzt.
Entscheidend ist dazu die Nachversorgung und die Kompetenz der Augenklinik
und seiner Ärzte, den auftretenden
Komplikationen richtig zu begegnen und Fehler (erneut) zu korrigieren. Und
die treten aus Sicht der Augenklinik bei ca. 2-3 % der Lasik-Patienten auf.
(Das ist nicht wenig!?) Damit sind natürlich hauptsächlich die erfasst, deren Situation sich objektiv
medizinisch verschlechtert hat. Aber je nach vorheriger Ausgangssituation sind
die, die ein vorher größeres Übel mit einem kleineren Übel getauscht haben,
nicht erfasst. Wir groß der Anteil derer ist, die es noch einmal machen würden?
Wer also seine Lasik-OP im Ausland durchführen will, sollte sich vorher zuhause
um eine mögliche Nachversorgung kümmern, die natürlich gerne von den hiesigen
Augenkliniken übernommen wird. (Aber bestimmt nicht umsonst!)