Thursday, August 06, 2009

Denn die zahlen doch Steuern und so kommt die Hälfte des Geldes direkt zurück zum Steuerzahler. Das ist Teil der überlebenswichtigen Exit-Strategie, um das Bailout-Geld wieder aus den Märkten zu bekommen.
Der Rest der Kohle wird effektiv und Gewinn versprechend investiert und angelegt und steht der Wirtschaft sofort wieder zur Verfügung. Je cleverer der Manager, je mehr Steuergelder fließen zurück.

Würde das Geld in die Hände der Dumpfbacken geraten, die z.B. diesen Blog schreiben, landet es in Sparstrümpfen, treibt tote Werte in die Höhe, wird verbrannt oder verschwindet unter der Erde.

Ich würde mir da lieber ein paar Serrano-Schweine oder Kobe-Rinder kaufen mich darüber freuen, wenn die Schinken und Steaks langsam die richtige Farbe zum Wein finden.

(Da ich mir das aber nicht leisten kann, würde ich mich über längerfristige Jobangebote z.B. auf einer andalusischen Finca oder einem Rioja- Weingut sehr freuen, und appelliere hiermit an diejenigen, die durch diese Idee zum Handeln angeregt werden)

Und würde das Geld in die Hände der Sozialisten gelangen, treibt es die Preise für Lebens(-Sucht)mittel und Nahrungsergänzung in die Höhe und sorgt für die allseits erwartete und befürchtete Geldentwertung. Da trifft es die am meisten, denen es eigentlich zu Gute kommen sollte, um den "sozialen Frieden" zu erhalten.

Die große Masse ist ja zum Glück noch ruhig bgestellt durch (il)legale Drogen, Alkohol und RTL. Und solange unsere Kassenärzte das Tempo beim Verschreiben der Wundermittelchen für die Kurzarbeiter- und HartzIV-Neueinsteiger halten, und die Flatrate Partys weiter zunehmen, bleibt es auch ruhig. Flatrate = Deflation für die Massen. Alles wird erstmal billiger und jeder bekommt mehr.

Das man da jüngst die längst fällige Entwicklung bei den Flatrate-Bordells aus gesundheitlichen Gründen zunächst gebremst hat, ist ärgerlich und erscheint da nur als ein billiger Versuch, sich die zukünftige Konkurrenz auf Kosten der Steuerzahler noch ein bisschen vom Leib zu halten.

Also gebt es den Besten im Westen und nicht den Versagern von Gestern, die Unsummen an steuerrelevanten Verlusten vor sich her schieben und erst ausgleichen wollen, bevor sie es dem Steuerzahler zurückgeben.

8/6/2009 1:05:36 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]Trackback
 Wednesday, August 05, 2009

Das Gute dabei:
Es wird kein Geld verschwinden, es wird doch nur (un)gerecht umverteilt und die Inflation ist ein legitimes Mittel dazu.

Die Fetten Jahre (auf Kosten von??) sind im Amiland und hier bei uns erstmal vorbei und die Geschundenen und Ausgebeuteten wollen etwas von den unvorstellbar fetten Profiten an dem, was man Ihnen genommen hat.
Wie kann man z.B. Millionen und Milliarden Dollars und Euronen allein mit kommerzieller Musik über Afrika machen, in Privatjets von Irland an die Cote d` Azur zum Ficken fliegen, und nichts kommt da unten wirklich an??

Und diejenigen, die heute am meisten Jammern, haben gerade noch eines der letzten U2-Tickets für 390€ über ihren neuen Blackberry ergattert.

Sicher kann es auf unserem Weg zurück in eine neue Zukunft lokale Unruhen geben. Dabei muss man sich nicht wundern, wenn auch Akademiker und Unternehmer an der Seite der zukünftigen Hartz IV-Sklaven auf die Straßen gehen, bis wir diese dann im Entwicklungshilfe Programm Leben gegen Lehen in die vierte Welt auslagern.

Selbst die Behinderten in den Werkstätten werden sich den Straßenzügen anschließen, wenn sie erkennen, das ihnen das ohnehin läppische Urlaubs- und das Weihnachtsgeld unangekündigt gestrichen wurde, während ihre Bewacher ungekürzt das Zehnfache tariflich geschützt nach Hause schaffen können. Einige müssen da halt früher Musik und Licht zur Nachtruhe abdrehen.

Doch wo ist diese neue Zukunft?

In den BRIC-Staaten spielt heute die Musik und Afrika wartet darauf endlich entwickelt und erneut ausgebeutet zu werden. Diesmal sind es Rohstoffe statt der liebsten Lebenden, die ausgeliehen werden sollen, um erneut Wachstum durch die Dichter und Denker der Ersten Welt zu ermöglichen.

Und wer dabei Geld verdienen will, statt es mit seinem indisch-mexikanischem Lieblingskoch zu teilen, muss über den gewohnten Tellerrand hinaus schauen, um die Profiteure dieser Entwicklung zu finden.

Mit Obama hofft nun die USA auf Vergebung der Afrikaner für Daktari und Dallas und wünscht sich auch noch seinen Teil an Disneys schwarz-gelbem Kontinent.
US-Staatspapiere gelten bei Anlegern noch immer als die sichersten der Welt. Und warum? In welchem Land (außer dem eigenen Europa würden wir wohl gerne leben, wenn es mal brenzlig werden sollte in der Welt?
Also was tun, um seine Werte zu erhalten? Mit Gold im Rucksack kann man sich dann ein paar Meter (er)tragen lassen. Wer kauft denn jetzt noch Gold zu diesen Preisen? Die Notenbanken überschwemmen sofort den Markt, wenn gierige Spekulanten versuchen, den spiessigen Sparern wieder einmal das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Aus Silber lässt sich dagegen in der Not die zuverlässige rettende Kugel für den Colt formen.

Aber Alles wird gut!
Die G20 beschließen im September die größte Völkerwanderung in der Geschichte der Menschheit, jeder hat seinen Rucksack dabei und China wird zum weltgrößten Vermieter in der Welt, gründet neue goldbetürmte Chinatowns in Afrika und den USA (.. überlässt freundlicherweise Europa den Russen) und kauft die leer stehenden US-Immobilien für die neu angesiedelten BRICies in den USA.
Damit ist die Welt gerettet und der Weg frei für die Mission to Mars.
 

8/5/2009 12:50:22 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0]Trackback